Sandy Island

Sandy Island

Heute wanderten wir nur zu zweit an den Paradise Beach, einer wunderschönen, langgezogenen Bucht. In Europa würden hier überall Sonnenschirme und Liegen stehen, und ein Hotel nach dem anderen würde den Strand säumen. Gottseidank gibt es das hier nicht. Außer ein paar Ferienhäuschen, die aber leider alle leer stehen, wohnen hier nur Fischer, deren bunte Boote im Wasser schaukeln. Diese werden teilweise mit abenteuerlichen, selbst produzierten Ankern im Sand festgemacht. Man schweißt einfach was irgendwie Spitziges zusammen und vergräbt das im Sand. Fertig.

Unser Lieblings-Platz hier war der Paradise Beach Club. Hier hat die Chefin mit einfachen Mitteln ein sehr geschmackvolles, karibisches, kleines Restaurant und eine Bar aufgebaut. Alles spielt sich im Freien ab und während man bei einem Drink die herrliche Aussicht genießt, wühlt man barfuß im feinen Sand. Einfach schön. Wenn man hier etwas isst, kann man als Service-Zugabe mit einem kleinen Boot auf die gegenüberliegende Sandy-Island gebracht und wieder abgeholt werden. Natürlich wollten wir uns das nicht entgehen lassen. Als uns der mit einem lustigen Hanf-Höschen bekleidete junge Mann drüben am weißen Sandstrand absetzte, erwartete uns eine Szenerie wie aus einem karibischen Traum: pudriger, weißer Sand, Palmen, die sich im Wind wiegten, türkisblaues Wasser und hübsche Schiffe, die hier an den Bojen festgemacht hatten.

Wir genossen den Tag fast ganz alleine unter schattigen Palmen, im warmen Wasser und immer wieder im pudrigen Sand auf und ab laufend. Wir nahmen uns fest vor, nächstes Mal mit unserem Schiff hierher zu kommen, was wir auch getan haben.

 

Wir kamen uns vor, wie James Bond und sein Bond-Girl an irgendeinem Film-Set.

Nachdem unser Shuttle wieder im Paradise Beach Club abgesetzt hatte, gab es dann zum krönenden Abschluss dieses wunderschönen Tages noch einen sehr leckeren MahiMahi (Goldmakrele).

Wenn man wollte, konnte man auch sein Boots-Logo auf ein Holz malen. Diese wurden auf einer großen Wand, oder überall an den Gebäuden verteilt, aufgehängt. Das machten wir dann auch und nun hängt unser ATON-Logo hier zwischen all den anderen. Witzigerweise fanden wir auch eines von der Wind of Change, dem Schiffsnamen unserer Freunde Tina und Werner.


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