17.03.2019 Fische, Fische, Fische

17.03.2019 Fische, Fische, Fische

Michi

In Warderick Wells gab es zwei Riffe zu erkunden, wir mussten aber noch auf das Kippen der Gezeit warten, da wieder mal der Strom zu stark zum Schnorcheln war. Ein Ammenhai und ein großer Rochen, die um Aton herumscharwänzelten, verkürzten uns jedoch die Wartezeit. Der Hai kam ganz nah an unsere Badeplattform heran, und hat uns richtig angeguckt.


Als dann der Rochen ums Schiff herum schwamm, ging zuerst Peter ins Wasser, um ihn zu fotografieren; später ging ich dann noch rein, aber da war er weg – nur noch ein Kofferfisch zog seine Bahn ums Schiff. Die Korallen an den Riffen und auch die Fische waren so vielfältig in ihren Farben und Formen, da hat die Natur richtig aus dem Vollen geschöpft. Agnes entdeckte einen schönen, großen Lobster, der sich daraufhin in einer Höhle verkroch. Man hat das Gefühl, mitten in einem riesigen Aquarium zu schwimmen. Das glasklare Wasser lässt einen alles überdeutlich erkennen, und die Sonne zaubert manch schimmernden Strahl dazwischen.

Auf unserer nächsten Insel, Staniel Cay (wo wir Lothar abgeholt und zurückgebracht haben), ankerten wir dieses Mal direkt neben einem großen Felsen. Wir haben eine App, die uns außer den Seekarten noch Informationen liefert, und dieser haben wir entnommen, dass hier die durch einen James-Bond-Film bekannt gewordene „Thunderball-Grotte“ ist. Wir schnorchelten also zum Felsen-Inselchen hinüber. Franz sah als erster einen anderen Schnorchler untertauchen, und nicht wieder zurück kommen. Sollte hier die Grotte sein? Von außen war nichts zu sehen. Also hieß es: ausprobieren. Er tauchte unter, und sah auch schon die Sonnenstrahlen durch die Decken-Öffnung der Grotte leuchten. Er tauchte wieder zurück, um mir Bescheid zu geben, und auch ich wunderte mich, wo hier der Eingang der Grotte sein soll. Also tauchte auch ich „blind“ hinein. Ich sah zwar Sonnenlicht weiter hinten, aber über mir war alles dunkel. Also tauchte ich vorsichtig auf, und hielt meine Hand nach oben, um zu fühlen, ob Luft oder Fels an der Oberfläche auf mich wartet. Es war Luft, und ich tauchte auf. Ich wurde durch eine zauberhaft schöne, geheimnisvolle Grotte belohnt. Sie war ungefähr halb so groß wie unsere Aton, oben und zur anderen Seite hin waren Durchlässe, durch die das Sonnenlicht hereinschien. Wegen der starken Strömung musste man ziemlich paddeln, aber ich fand eine Stelle, wo ich mich am Rand auf den Felsen setzen konnte. Am Schönsten jedoch war es, unterzu-tauchen. Es wimmelte von Fischen, und wir mittendrin. Ich wollte gar nicht mehr weg, so beeindruckte mich das alles. Wie viele schöne, besondere Momente haben wir jetzt schon erleben dürfen, und es werden immer mehr.


One Reply to “17.03.2019 Fische, Fische, Fische”

  1. Hallo ihr zwei/ vier! Das ist beeindruckend, bei euren Erzählungen kann ich es mir lebhaft vorstellen, all die wundervolle Natur/ See mit den Lebewesen Haut an Haut zu erleben – unvergessliche Momente. Lasst es euch weiterhin gut gehen, wir freuen uns schon auf weitere spannende Abenteuer und so manchen Anekdoten…? LG

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